arbeitmachtfrei_2008
Die Parole ARBEIT MACHT FREI
wurde als Tor-Aufschrift in nationalsozialistischen Konzentrationslagern verwendet und
stand für das faschistische Programm der Vernichtung „unwerten Lebens“ durch Zwangsarbeit.
Die zynische Verknüpfung von Arbeit mit Unfreiheit wirkt bis heute fort und
steht einem selbstbestimmten Leben und der natürlichen Entwicklung einer Gesellschaft entgegen.
Angesichts der Schwierigkeiten vieler Menschen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden
ist es ist an der Zeit, den Zusammenhang zwischen Arbeit und Freiheit als positives Leitbild zu kommunizieren.
arbeitmachtfrei_2008 beschreibt eine greifbare Utopie:
In einer Gesellschaft entsteht eine natürliche Marktordnung,
in der jeder Mensch den größten Nutzen bietet, der ihm möglich ist,
indem er das zu seinem Beruf macht, was er am besten kann und von Herzen gerne tut.
arbeitmachtfrei_2008 portraitiert 2 Frauen und 4 Männer,
die als selbständige Unternehmer oder Freiberufler ihrer eigenen Berufung folgen.
Die Portraits sind ein Plädoyer für Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.
Allein die Liebe zur eigenen Arbeit kann eine natürliche Marktordnung erschaffen.
Der Arbeitsmarkt von morgen wird von Menschen geprägt,
die ihre Zukunft sichern, indem sie der Stimme ihres Herzens folgen.
Landwirt 2:57min
Maler und Bildhauer 2:44min
Friseurin 2:28min
Masseurin 5:09min
Motorrad-Restaurateur 3:25min
Verleger 4:40min
